Landesminister Roger Lewentz zur Besuch in St. Sebastian

Veröffentlicht am 11.09.2015 in Veranstaltungen

Minister Lewentz besucht freiwillige Feuerwehr St. Sebastian

Auf Initiative der SPD Sankt Sebastian besuchte Staatsminister Roger Lewentz die freiwillige Feuerwehr St. Sebastian

Im Zeichen der Feuerwehr stand am Freitag, 11. September 2015, der Besuch des Staatsministers Roger Lewentz, Minister für das Innere, für Sport und Infrastruktur den Löschzug der freiwilligen Feuerwehr in St. Sebastian.

Auf Einladung der Ortsgemeinde und in enger Kooperation mit dem SPD-Ortsverein konnte es gelingen, den Minister von einem Besuch unserer Feuerwehrkammeraden zu überzeugen. Nach Begrüßung durch Ortsbürgermeister Marco Seidl informierte Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm Herrn Georg Hollmann -der die Gespräche dankeswerterweise unterstützte- über den aktuellen Sach- und Planungsstand des neuen, gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses, gefolgt von Wehrführer Mathias Kröber, der den anwesenden Gästen seine Feuerwehrkammeraden sowie die innere Organisation des Löschzuges vorstellte.

Besonders beeindruckend war Kröbers geschichtlicher Rückblick auf vergangene Zeiten. „Wir sind stolz auf unsere Jugendfeuerwehr, die Wehrführer a.D. Rudolf Moskob als erste Jugendfeuerwehr im Landkreis Mayen-Koblenz gründete und somit  Pionierarbeit geleistet hat“, sagte Kröber und ergänzte, dass man sich auf das neue, gemeinsame Feuerwehrgerätehaus St. Sebastian/Kaltenengers freue. „(…) natürlich wird es die eine oder andere Diskussion mit unseren Feuerwehrkammeraden aus Kaltenengers geben, jedoch hat sich die Zusammenarbeit in der Vergangenheit gut gestaltet, warum wir auch zukünftig gut und zielführend kooperieren werden“, ergänzte Kröber und begrüßte ebenso die Kammeraden der freiwilligen Feuerwehr aus Kaltenengers.

Besonders erfreute Minister Lewentz das junge Führungsteam des Löschzuges St. Sebastian, denn mit Wehrführer Mathias Kröber und seinem Stellvertreter Miro Höfer ist der Generationswechsel gut gelungen; im Verbund mit erfahrenen Unterstützern durch die Wehrführer a.D. Rudolf Moskob, Rolf Höfer und des stellv. Wehrführers a.D. Michael Schäfer. „Natürlich wollen wir bei unserer Teamarbeit das Engagement unserer Kammeraden im Gesamten würdigen“, versicherte Kröber.

In der anschließenden, bürgeroffenen Diskussion stand, neben der Errichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses die Folgenutzung des derzeitigen (alten) Feuerwehrhauses durch die Ortsgemeinde im Fokus, das sich im Eigentum der Verbandsgemeinde befindet und zunächst von der Ortsgemeinde übernommen werden muss. „Trotz leerer Kassen wollen wir uns natürlich nicht davon abhalten lassen, unsere Ortsgemeinde im Einklang mit allen Sozialpartnern weiterzuentwickeln, benötigen hierzu jedoch jeder Unterstützung aus dem Land“, betonte Seidl in seinem Sachvortrag. Das alte Feuerwehrhaus nimmt bei einer Vielzahl von örtlichen Veranstaltungen eine zentrale Ver- und Entsorgungsrolle ein, warum Einigkeit darin besteht es in kommunaler Hand halten zu wollen. Was dies kostet und mit welchen Förderungen zu rechnen ist, wird derzeit geprüft, um bei künftigen Haushaltsplanungen valide Zahlen einzubringen. Wehrleiter Arndt Lenarz, der ebenso zu den Gästen gehörte, würdigte das politische Engagement zur Unterstützung der Feuerwehreinheiten, hinterfragte jedoch kritisch, warum es nicht möglich war, den ersten Planungsentwurf des neuen Gerätehauses zu genehmigen. „Zwar sah dieser gegenüber dem nun geplanten Feuerwehrhauses Mehrkosten außerhalb der Förderfähigkeit vor, jedoch wurde eine alternative Finanzierung nicht von der ADD unterstützt“, bemerkte Wehrleiter Lenarz kritisch.

„In jedem Jahr wird die Landesregierung seitens des Rechnungshofes aufgefordert, freiwillige Feuerwehren zusammenzuschließen oder gar abzuschaffen. Wir werden uns diesem Druck nicht beugen und weiterhin freiwillige, ortsansässige Feuerwehren unterstützen, da sie ein wesentliches Element des Ortslebens darstellen“, so Lewentz im Einklang mit VG-Bürgermeister Hollmann. Sowohl über eine Förderung der Folgenutzung sowie über den weiteren Verlauf der Verhandlungen hierzu werden wir weiter berichten.

 
 

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